Der Tunis Esstisch aus dem MAGNA Atelier
Tunis Esstisch – Konstruktion in ihrer anspruchsvollsten Form
Es gibt Modelle in unserer Kollektion, die fordern uns. Und es gibt Tunis.
Dieser Tisch ist kein Entwurf, der sich aus einer schnellen Idee entwickelt hat. Tunis ist das Ergebnis eines konstruktiven Gedankens, der konsequent zu Ende gedacht wurde – technisch, ästhetisch und handwerklich.
Das gefächerte Gestell – Präzision in Serie
Im Zentrum beim Tunis Esstisch steht das charakteristische, gefächerte Holzgestell. Was auf den ersten Blick leicht und fast skulptural wirkt, ist in der Fertigung eines der komplexesten Elemente, die wir bei MAGNA Atelier realisieren.
Jede einzelne Lamelle wird präzise gefräst, geschliffen und in ihrer Position definiert. Es handelt sich nicht um ein vorgefertigtes Bauteil, sondern um eine Komposition aus vielen exakt gearbeiteten Elementen. Winkel, Abstände und Übergänge müssen millimetergenau stimmen, damit sich das Fächerbild gleichmäßig öffnet und zugleich die statische Funktion erfüllt.
Denn Tunis ist kein dekoratives Objekt allein. Das Gestell trägt massive Natursteinplatten – Marmor, Travertin oder Quarzit – mit entsprechendem Gewicht. Die Konstruktion verteilt Last und Spannung kontrolliert über die gesamte Struktur. Jeder Arbeitsschritt beeinflusst die Stabilität des Endprodukts.
Die Montage erfolgt in Handarbeit. Keine industrielle Serienproduktion, sondern konzentrierte Werkstattarbeit. Das bedeutet Zeit. Und es bedeutet Erfahrung. Genau deshalb ist Tunis in der Herstellung so aufwendig wie kein anderes Modell in unserer Kollektion.
Warum der Name „Tunis“?
Der Name ist kein Zufall. Tunis steht für eine Kulturregion, in der Handwerk, Ornament und Struktur seit Jahrhunderten miteinander verschmelzen. Architektur, Märkte, Fassaden – überall finden sich rhythmische Wiederholungen, geometrische Fächerformen und eine tiefe Wertschätzung für Materialität.
Diese kulturelle Referenz war für uns kein dekorativer Gedanke, sondern eine Inspirationsquelle für das Gestell. Die gefächerte Struktur greift diese Idee von Rhythmus und Wiederholung auf – reduziert, modern interpretiert, ohne Ornamentik, aber mit derselben konstruktiven Klarheit.
Der Tunis Esstisch verbindet damit zwei Welten: die nordafrikanische Formensprache und deutsche Werkstattpräzision. Ein Tisch, der kulturelle Einflüsse aufnimmt, ohne folkloristisch zu wirken.
Entwürfe mit Fernweh – Möbel als Erinnerungsträger
Wir entwerfen bewusst Tische, die mehr sind als reine Funktionsobjekte. Viele unserer Modelle tragen Namen von Orten, Regionen oder Städten. Dahinter steht kein Marketingkonzept, sondern eine gestalterische Haltung: Räume dürfen Sehnsucht wecken.
Reisen erweitert den Blick für Materialien, Proportionen und Licht. Wer durch mediterrane Altstädte geht, nordafrikanische Märkte besucht oder in südeuropäischen Landschaften die Texturen von Stein und Holz studiert, entwickelt ein anderes Verständnis von Oberfläche und Rhythmus. Diese Eindrücke fließen in unsere Entwürfe ein.
Ein Objekt wie der Tunis Esstisch bringt diese Atmosphäre in den Alltag zurück. Er steht nicht nur im Raum – er erinnert an Architektur, an Wärme, an Handwerkstraditionen. Fernweh wird nicht laut, sondern subtil. Es zeigt sich in Linien, im Spiel von Licht und Schatten zwischen den Lamellen, im Kontrast von Holz und Stein.
Kultur als Inspiration, nicht als Dekor
Wenn wir aus dem MAGNA Atelier Orte als Namensgeber wählen, dann nicht, um Exotik zu zitieren. Uns interessiert die konstruktive Essenz einer Region: Wie wird dort gebaut? Wie wird Material behandelt? Welche Strukturen wiederholen sich?
Der Tunis Esstisch steht exemplarisch für dieses Prinzip. Die Fächerform ist kein Ornament, sondern eine moderne Interpretation traditioneller Rhythmen. Kultur wird nicht kopiert, sondern in eine zeitlose Form übersetzt.
So entstehen Tische, die lokal gefertigt werden – nachhaltig, präzise, in Sachsen-Anhalt – und dennoch eine gewisse Weite ausstrahlen. Sie verbinden handwerkliche Bodenständigkeit mit einer Idee von Weltläufigkeit.
MAGNA Atelier – Handwerk als Prinzip
Im MAGNA Atelier entstehen unsere Tische nicht aus kurzfristigen Trends, sondern aus Material und Konstruktion. Das Holzgestell für den Tunis-Esstisch wird regional gefertigt, die Natursteinplatten sorgfältig ausgewählt und individuell verarbeitet. Jede Kombination aus Stein und Gestell wird bewusst abgestimmt.
Unser Esstisch Tunis steht exemplarisch für diesen Anspruch. Er ist kein Tisch, den man vereinfacht fertigen könnte. Würde man die Anzahl der Lamellen reduzieren oder die Geometrie verändern, verlöre er seine Spannung und seine statische Balance.
Gerade deshalb bleibt der Tunis-Esstisch eines unserer anspruchsvollsten Modelle – und eines der ausdrucksstärksten. Ein Tisch, der nicht nur Oberfläche zeigt, sondern Konstruktion sichtbar macht. Ein Tisch, der Zeit braucht. Und genau darin liegt seine Qualität.
Related Articles
Unser Black Friday 2025 - Ein etwas anderer Ansatz
Ist Naturstein nachhaltig? Warum Marmortische "green" sind
Naturstein-Oberflächen im Vergleich - Was ist der Unterschied zwischen geschliffen, gebürstet, poliert und satiniert?
Monolithische Tische - Eine Rückkehr
Raumklima & Allergiesaison - Naturstein für hypoallergene Tische
Warum MAGNA Atelier? Nachhaltige Tische "Made In Germany"
Emperador Marron - Ein spanischer Stein mit Geschichte
Der Green Onyx im Spotlight - Die Schönheit aus dem Iran
Die schönsten Natursteine der Welt
Die Schönheit des Besonderen - Warum wir uns nach dem Echten sehnen
Der BLACK FRIDAY - Das Symbol unserer Wegwerfgesellschaft?
Marmortische "Made in Germany" - Eine Rückbesinnung zur Lokalität
Calacatta Viola Marmor - Eine Rarität aus der Toskana
Kreislaufwirtschaft mit Natursteinen
Warum Naturstein das perfekte Material für nachhaltiges Design ist
Die Wohnung kindersicher machen - Ein Leitfaden
Die Lebensdauer von Natursteintischen - Eine Investition in Generationen
Weißer Marmor - Olympus White versus Bianco Carrara
Der große Interior-Betrug – Marmoroptik statt echtem Naturstein
Natursteinbrüche - Unerwartete Hotspots für Biodiversität
Die berühmtesten Steinbrüche der Welt
Unsere neue Travertin-Kollektion: Vorhang auf, für den “Romano Classico”
Finger weg - Warum man Naturstein nicht mit Essig reinigen sollte
Travertin - Die klassische Schönheit mit Löchern und Poren
Natursteine und die Sommersonnenwende - Astrologische und kulturelle Aspekte
Der "Copacabana" im Fokus - Ein Exot aus Brasilien
Marmor und Sonnenlicht - Wie verhält es sich mit Naturstein im Sommer?
Marmortisch oder Massivholztisch? - Ein Vergleich
Natursteintische sind ein Segen für Allergiker
Mein erster Natursteintisch: 5 Dinge, die man wissen muss
Welcher Naturstein passt zu meinem Sternzeichen?
Wohntrends 2024 - Schokoladenbraun, organische Formen & Quiet Luxury
Ein gesundes Raumklima - Natursteintische sind schadstofffrei und sicher
Ein Erbstück für Generationen - Der emotionale & nachhaltige Wert eines Natursteintisches
Der Verde Guatemala - Grüne Eleganz mit einem kuriosen Namen
Weihnachten 2023 - Über Liebe, Hoffnung und Religion
Die Kunst der Marmorauswahl - Ein Leitfaden zur Wahl der perfekten Natursteinsorte für Ihren Tisch
Echter Naturstein versus Marmor-Optik - Über Mangelnde Qualität und Transparenz im Möbelmarkt
Kaffeeflecken von Marmor entfernen - Eine umfassende Anleitung zur Fleckenentfernung
Die Qual der Wahl – Welche Tischform sollte ich für meinen Marmor-Esstisch wählen?
Naturstein vs. Keramik - Der Kampf der Titanen
Waschbecken aus Naturstein - Das Badezimmer in ein Spa verwandeln
Burn Baby Burn – Natursteintische & Brandschutz
Ikone Naturstein - Zeitlose Eleganz und zeitgemäße Werte
Der große Quarzit-Guide: Alles über den Luxus-Naturstein & seine Reinigung
Über den Spätsommer, Pollen und antiallergene Tische aus Naturstein
Warum Marmor perfekt für einen Tisch geeignet ist, trotz hoher Empfindlichkeit
Die 3 Dinge, die Sie beim Kauf eines Marmortisches beachten sollten